Das Thema Hypnose wird immer wieder diskutiert, wenn es darum geht, psychische Probleme zu behandeln. Zur Bekämpfung von Phobien aller Art, sowie zur Raucherentwöhnung wird die Hypnosetechnik eingesetzt. Doch wie läuft eine solche Sitzung eigentlich ab, was passiert genau mit dem Patienten und ist jeder hypnotisierbar?
Ablauf einer Hypnosesitzung
Grundsätzlich muss man erst einmal festhalten, dass es natürlich verschiedene Techniken gibt, um einen Patienten in Hypnose zu versetzen. Der angestrebte Trancezustand kann durch das Betrachten eines leuchtenden Gegenstandes oder etwa die Zählmethode erreicht werden. Bei dieser zählt der Hypnotiseur bis zehn. Dort angelangt fällt der Patient in den gewünschten Trancezustand. Am besten gelingt dies, wenn der Hypnotiseur gleichzeitig beschreibt, dass sein Patient müde wird. Durch die Konzentration auf das Zählen oder den Gegenstand werden die Augen schwerer, durch die Information über die Müdigkeit, tritt der Schlaf dann aber aus gleich zwei Gesichtspunkten ein. Wenn die Hypnose nun eingesetzt hat, beginnt der sogenannte Rapport. In dieser Phase vertieft der Hypnotiseur die Trance so lange, bis sie so tief ist, dass mit der eigentlichen Behandlung begonnen werden kann. Der Patient hört jetzt nur noch die Stimme desjenigen, der ihn hypnotisiert hat. Andere Nebengeräusche werden praktisch komplett ausgeblendet. Die eigentliche Angstbekämpfung kann nun beginnen. Zum Ende hin ist es wichtig, dass der Hypnotiseur den Patienten wieder vollständig aus seinem Trancezustand aufweckt. Wurde ihm beispielsweise gesagt, dass seine Beine schwer werden, muss dies mit der gegenteiligen Behauptung wieder aufgehoben werden, damit sich der Patient wieder ganz normal fühlen kann. Direkt nach einer Sitzung sind viele Patienten müde, aber das gibt sich bald.
Kann jeder hypnotisiert werden?
Grundsätzlich kann die Frage, ob jeder in Hypnose gebracht werden kann, mit Ja beantwortet werden. Allerdings sind nur etwa 20% der Menschen in der Lage, sich in Tiefenhypnose versetzen zu lassen. Für klassische Hypnosetherapien reichen aber auch leichtere Trancezustände, für die grundsätzlich alle empfänglich sind. Wichtig ist hierbei aber immer, dass der Patient sich nicht gegen die Hypnose wehrt. Wenn er sich nicht auf die Stimme und die Anweisungen des Hypnotiseurs einlässt, wird kein Trancezustand erreicht werden können. Hier finden sich weitere Informationen.
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